Leistungen / Honorar

 

Erstgespräch, Psychotherapiestunde (50 min) 85 €

Für die Diagnostik notwendige Testungen 50 € (einmalig)

 

 

Vereinbarte Termine die nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt oder verschoben wurden, werden mit 48,70 € berechnet. 

 

  

Seit einigen Jahren behandle ich nur noch Selbstzahler. Dies hat verschiedenste Gründe für Sie bedeutet es. 

 

Als Selbstzahler bestimmen Sie selbst über die Auskunft persönlicher Gesundheitsfragen.

 

Eine Psychotherapie ist ein vertraulicher Prozess. Oftmals kommen im Laufe der Therapie, Inhalte zur Sprache die man vergessen hat, vergessen wollte oder sich diese bisher nicht eingestanden hat z.B. wenn es um das Thema Wünsche und Bedürfnisse handelt. Diese teilweisen intimen Details, auch über Familienangehörige, kann man mit jemandem besprechen zu dem man mit der Zeit Vertrauen bekommt, und der Verständnis für die entstehenden Empfindungen und Gefühle hat. Wer will schon, dass diese von fremden Sachbearbeitern in einer Behörde gelesen und interpretiert werden. Selbstverständlich unterliegen Ihre Daten und der Inhalt unserer Gespräche jederzeit der Schweigepflicht. 

 

Die Krankenkasse geben vor, dass der Patient eine Diagnose erhalten muss um die Behandlung abrechnen zu können. Dies führt dazu, dass der Therapeut sie unbedingt diagnostisch beurteilen muss, auch wenn er selbst davon ausgeht, dass vielleicht eine Verhaltensauffälligkeit vorliegt, aber eben keine Störung. Er wird Ihnen eine Diagnose geben, da der Psychotherapeut seine Leistungen sonst nicht abrechnen kann. Diese gestellte Diagnose, taucht dann Jahre und teilweise Jahrzehnte lang, in Ihren Unterlagen auf. Dieses Verhalten und dessen Auswirkungen nennt man, in der kritischen Psychologie, Labeling. Dies geschieht bei Selbstzahlen nicht, da keine Abrechnungsdiagnose notwendig wird.

 

Ein weiterer Nutzen für Sie ist, dass keine Notwendigkeit besteht, psychische Störungen beim Versicherer aktenkundig zu machen. Psychotherapieerfahrung kann bei einem Antrag auf Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherung oder anderen Leistungen nachteilig ausgelegt werden. Dies führt dazu, dass Ihnen der Abschluss verweigert wird oder ein erhöhter Beitragssatz gefordert wird. In vielen Fällen kommt es nachträglich zu einem Haftungsauschluß wegen fehlender Angaben. Auch wenn Sie sich für den Staatsdienst bewerben oder in den Beamtenstatus übergehen, werden häufig Fragen zu früheren oder laufenden psychotherapeutischen Konsultationen gestellt.

Wenn Sie im Staatsdienst bereits tätig sind wird automatisch, wenn die Beihilfe Ihre Kosten übernimmt, ein Bericht an Ihre Dienststelle geschickt. Dieser beinhaltet dann die zur Abrechnung notwendige Diagnosestellung. So, dass Ihr Arbeitgeber genau weiß weshalb Sie behandelt werden.

 

Des Weiteren entfällt die lästige Bürokratie durch Beantragung der Therapie und das Warten darauf ob die Kosten Ihrer Psychotherapie übernommen werden.

 

Hinweis

Als sog. "Sonderausgaben" in der Steuererklärung können Sie Honorare für psychotherapeutische Behandlungen geltend machen (Entscheid des Finanzgerichts Münster, AZ: 3 K 2845/02E). Einige Finanzämter verlangen allerdings hierfür ein vor der Behandlung ausgefülltes amtsärztliches Attest. Erkundigen Sie sich also bitte im Vorfeld.

Abzugsfähig sind solche Aufwendungen grundsätzlich allerdings nur im Rahmen der sogenannten außergewöhnlichen Belastungen. Hier muss im Jahr zunächst ein Sockelbetrag, die zumutbare Eigenbelastung, an solchen Aufwendungen überschritten werden, damit sich die Aufwendungen auswirken. Die zumutbare Eigenbelastung beträgt je nach Fall (hier ist entscheidend, ob man verheiratet ist, wieviel Kinder man hat und wie hoch die Einkünfte sind) zwischen 1 % (verheiratet und mindestens 3 Kinder, niedriges bis mittleres Einkommen) und

7 % (nicht verheiratet, keine Kinder, hohes Einkommen) des Gesamtbetrags der Einkünfte. 

 

In der Praxis gilt die 3G Regelung

Alexander Müller

Dipl. Reha. Psychologe

Fachpsychologe für Rehabilitation 

Psychoonkologe (DKG) 

Traumatherapeut

Heilpraktiker für Psychotherapie 

 

 

 

 

 

 

 

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