Psychoonkologie

Wenn Worte fehlen
Artikel vom Februar 2025 aus der BNN; A. Müller
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Die unterstützende Gesprächsbegleitung für von Krebs Betroffene und deren Angehörige

 

Betroffene, aber auch Lebenspartnerinnen, Lebenspartner und Familienangehörige von an Krebs erkrankten Menschen, erleben die Erkrankung häufig als tiefgreifende Belastung und fühlen sich dadurch in vielerlei Hinsicht aus ihrer inneren Balance gebracht. 

Während der Behandlung und oftmals noch lange Zeit nach der Akuttherapie und der medizinischen Nachsorge berichten viele Patienten*innen von psychischen und körperliche Einschränkungen. Viele Fragen sich wie ihr Leben zukünftig aussehen wird. Hinzu kommen Ängste, auch Progredienzängste (die Angst vor einem Fortschreiten der Erkrankung) sowie weitere Belastungen, die das persönliche Wohlbefinden, das alltägliche Lebensgefühl und auch Beziehungen zu anderen Menschen beeinträchtigen können. 

Speziell ausgebildete Psychologen im Bereich Psychoonkologie sogenannte "Psychoonkologen" können dabei unterstützen  mit diesen Herausforderungen umzugehen. Neben der psychologischen Beratung zur Krankheitsverarbeitung, die häufig von Angstgefühlen, Wut, Trauer und depressiven Stimmungen begleitet wird, umfasst die psychookologische Begleitung auch Aufklärung und Information sowie die psychosoziale Betreuung und Begleitung während und nach der Diagnose Krebsdiagnose.

 

Nicht selten entsteht im Verlauf der Erkrankung der Wunsch nach einer persönlichen Neuorientierung. Wenn es gelingt, diesen Prozess bewusst zu gestalten, können sich daraus neue Perspektiven und Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung ergeben. Häufig zeigt sich im Verlauf der Gedanke: "So wie es war wird es nicht mehr sein. Aber so, wie es jetzt, wird es auch nicht bleiben". 

Die psychoonkologische Begleitung unterscheidet sich von der "klassischen" Psychotherapie insofern, als Krebspatienten*innen in der Regel nicht an einer psychischen Störung leiden, sondern sich in einer äußerst belastenden Lebenssituation befinden, die häufig als existenzielle Bedrohung empfunden wird.

 

Meine langjährige Tätigkeit in einer der führenden Fachkliniken für onkologische Rehabilitation sowie meine Arbeit im Städtischen Klinikum in Karlsruhe verhelfen mir zu einem einfühlenden Verständnis für die Belange und Sorgen von an Krebs erkrankten Menschen.

 

Lassen Sie uns gemeinsam sehen was ich für Sie tun kann.

 

 

  

Psychoonkologische Gespräche können helfen bei:

 

  • Aktive Krankheitsbewältigung und Vermittlung von Selbstkontrolle
  • Stärkung des Selbsthilfepotentials
  • Nachlassen von krankheits- und behandlungsbedingten Symptomen (Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, Schlafstörungen)
  • Verminderung von Isolierungs-, Hilf- u. Hoffnungslosigkeitsgefühlen
  • Reduzierung der Progredienzangst (Rezidivangst und Progress)
  • Besserung der Lebensqualität während der Erkrankung
  • Förderung der verbleibenden Gesundheit und persönlicher Ressourcen
  • Veränderung des Selbstwertgefühls und der personalen Einstellung zur Krebserkrankung
  • Vermittlung von Entspannungstechniken und Imaginationsübungen
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen Patient - Partner, Angehörigen und der Arzt-Patienten-Beziehung
  • Vermeidung von psychischen Folgeerkrankungen
  • Wegbegleitung
  • Minderung oder Hemmung des Fatiguesyndrom
  • Kognitive (Gedankliche) Neuorientierung
  • Unterstützung bei Entscheidungen im Behandlungsverlauf

Herzlich Willkommen

Alexander Müller

Dipl. Reha- Psychologe

Fachpsychologe für Rehabilitation 

Traumatherapeut

Psychoonkologe (DKG) 

Heilpraktiker für Psychotherapie 

 

 

 

 

 

 

 

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